Alle Artikel von Kathrin Sohst

Adventsgeschichten

Weihnachtsbaum

 – 3. Advent 2019 –

Warum wir am 3. Advent Weihnachten 2018 nachgeholt haben und warum Planungen dem Leben und der Liebe im Weg stehen können.

Adventsgeschichten

Heute war bei uns alles anders.

Laut Gutschein im Adventskalender meiner Mädels wäre heute “Schminken mit Mama” dran gewesen. Das wünschen sich die beiden schon sehr lange. Vorher wollte ich das Bad aufräumen und ausmisten, vielleicht ein paar Wäschen waschen, weil der Wäschekorb schon wieder überquillt. Und am Nachmittag wollten wir mit meiner Mutter den dritten Advent feiern – so wie immer.

Doch dann waren die Kinder innovativ. Und alles kam anders. Sie kamen auf die Idee, einen Weihnachtsbaum zu kaufen, was wir eigentlich an einem anderen Tag machen wollten. Gut, ich gebe zu, dass das noch nicht wirklich als innovativ durchgehen kann. Dass der Baum aber heute schon geschmückt werden soll, das war gemessen an unserer Familientradition schon etwas innovativ. Doch es wurde noch bunter: Denn die beiden wollten heute schon – am dritten Advent – die Kerzen anzünden und den Adventskranz kalt lassen. Die Kerzen an unserem Weihnachtsbaum, den wir übrigens Erwin getauft haben, sollten leuchten. Und all das sollte eine Überraschung für Oma sein.

Vor ein paar Jahren hätte all das nicht in meine Struktur gepasst. Ich wäre vielleicht sogar zu einem kleinen Rumpelstilzchen geworden. Schließlich hatte ich alles anders geplant und dafür meine Zeit investiert. Außerdem musste der Weihnachtsbaum immer genauso geschmückt sein, wie ich es schön fand. Heute war alles anders. Heute habe ich nur die Kerzenhalter positioniert, damit die Kinder wissen, wo kein Schmuck hängen darf. Und dann durften die Kinder schmücken, während mein Mann gearbeitet hat und ich mit dem Hund bei Sturm und strahlendem Sonnenschein eine große Runde gegangen bin.

Als ich nach Hause kam, war der Baum fertig geschmückt und die Weihnachtsleckereien standen schon bereit. Nun fehlte nur noch die Omima. Wir ließen uns nichts anmerken und führten sie ins Zimmer.

Meine Mutter stutzte, fing an “Oh Du Fröhliche” zu singen, strahlte und sagte: “Das ist jetzt mein Weihnachten 2018!” Wir schauten uns alle verwirrt an, bis sie das Rätsel löste: “Na, da war ich doch krank an Heiligabend. Und jetzt kann ich den Heiligen Abend 2018 am 3. Advent 2019 nachholen.”

Wir haben also heute Weihnachten 2018 gefeiert, die Kinder haben den Weihnachtsbaum geschmückt, ich habe nichts von dem gemacht, was ich heute tun wollte und bin trotzdem total glücklich, meine kleiner Tochter hat Weihnachtslieder angestimmt, die wir dann alle gesungen haben, die Große hat die Verantwortung für den Weihnachtsbaumschmuck und die “Schmückleitung” übernommen und meinem Mann kamen angesichts der leuchtenden Kerzen und dieser überaus entspannten und fröhlichen Mädels und Weiber kurz mal die Tränen. Auch das ist für einen Mann sicherlich innovativ, wenn auch nicht unbedingt für meinen. Denn der kennt sich mit Emotionen recht gut aus und lässt ihnen gerne freien Lauf.

Und die Moral von der Geschicht?
Gebe Deinen Plänen nicht so viel Gewicht!
Denn die schönsten Momente im Leben findet jenseits der Pläne statt…
Inmitten der schönsten Adventsgeschichten!

Sehr viel von dem, was ich für die letzten zwei Monate des Jahres geplant und mir gewünscht hatte, kam anders. Manches war nicht leicht verdaulich. Einiges hat mich stark ins Wanken gebracht. Gegen anderes hat sich mein ganzes Wesen gewehrt. Es war, als wenn mir in den letzten Wochen klar werden sollte: Kathrin, höre auf zu planen und fange an zu leben. Folge Deiner Intuition. Gehe ins Vertrauen. Sei dankbar für das, was da ist. Und bleibe dran an Deinen Träumen. Denke nicht so viel, sondern mach einfach. Folge Deinem Herzen und setze um, was gerade geht. Schritt für Schritt. Sensibel und stark.

So, wie sich dieser 3. Advent Schritt für Schritt zu dem schönsten Tag entwickelt hat, der er hätte sein können. Jenseits von Planungen, mit flexibilisierten Traditionen und in liebevoller Gemeinschaft – und das mitten in einer Situation, die sich noch Stunden zuvor wie Chaos pur angefühlt hat.

Danke, ihr wunderbaren Mädchen, dass ihr eure Herzen sprechen lasst, einen so starken Willen habt, eurer Kreativität freien Lauf lasst und mit eurer Begeisterung Adventsgeschichte(n) schreibt.

Und danke Erwin, dass Du unsere Kerzen hast leuchten lassen und mich heute in der Försterei in die Seite gepiekst hast. Sonst wärst Du mir vielleicht gar nicht aufgefallen. Und für Weihnachten 2018/2019 bist Du einfach der perfekte Baum…

Buchverlosung: “Zart im Nehmen” als Taschenbuch

Das Taschenbuch ist da! Zart im Nehmen ist am 16. September 2019 als Taschenbuchausgabe im Goldmann Verlag erschienen. Ich freue mich riesig über diesen neuen Weg meines Erstlings!

Das Buch Zart im Nehmen ist inzwischen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien – dort sogar in 4. Auflage -, Portugal, Tschechien, China, Südkorea, Taiwan und bald auch in Italien im Buchhandel erhältlich. Mit dem Taschenbuch geht es in eine neue “Leserunde”. Jetzt kannst Du es nicht nur als Hardcover oder Hörbuch vom GABAL Verlag kaufen, lesen, hören, verschenken oder empfehlen, sondern auch als Taschenbuch von Goldmann.

Die neue Ausgabe ist richtig schön geworden. Der Goldmann Verlag und ich haben das Buch leicht überarbeitet. Die Bilder aus der Erstausgabe sind raus. Aber dafür ist der Satz wirklich schön geworden und vom Cover bin ich sehr begeistert! Diese Buch strahlt richtig in die Welt. Und ich mit ihm.

Du hast Lust, das Buch zu lesen? Dann habe ich einen Tipp für Dich: Mit ein bisschen Glück, kannst Du auf der Buchplattform LOVELYBOOKS 1 von 15 Exemplaren der Taschenbuchausgabe von “Zart im Nehmen” gewinnen. Wenn Du Interesse hast, kannst Du Dich dort bis 6. Oktober bewerben. Viel Glück!

Buchverlosung “Zart im Nehmen” auf LOVELYBOOKS

Und wenn Du jetzt noch wissen möchtest, was andere über mein Buch sagen, möchte ich gerne eine Leserstimme mit Dir teilen, die mich sehr berührt hat. Sie erreichte mich vor ein paar Monaten per E-Mail:

Vor einigen Tagen habe ich Ihr Buch “Zart im Nehmen” zu Ende gelesen.
Es hat mich über 3 Jahre begleitet. Eine lange Phase und ein intensives Auseinandersetzen mit meiner Hochsensibilität geht zu Ende. Es war spannend, lehrreich, lustig und traurig, herausfordernd und unterstützend. Ich habe sehr viel über mich erfahren und kann jetzt nach dieser Zeit sehr dankbar auf all diese Fülle zurückblicken. Ich bin sehr fasziniert welche Lebensqualität für mich möglich geworden ist, seit ich meiner Sensibilität die Hand gereicht habe.

Die vielen Geschichten in Ihrem Buch werden mich sicherlich noch weiter begleiten. Das weiß ich. Aber ich weiß auch, dass es an der Zeit ist, von der „Sinnsucherin“ Schritt für Schritt in Richtung „Performerin“ zu gehen.
Ihr Buch gibt mir guten Rückwind für die nun anstehenden Prozesse und Entwicklungen.

Danke für dieses eindrucksvolle und einfühlsame, in jeder Hinsicht gelungene Buch. Es wird ein Nachschlagewerk bleiben und weiterempfohlen. Danke fürs Mut machen und Rücken stärken.

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Freude beim Lesen! Und wenn Du mir eine Freude machen möchtest, folge mir auf meiner Website über den Newsletter oder auf meiner Facebook-Seite, schreibe mir eine Rezension – per E-Mail oder bei einer der vielen Online-Buchhandlungen oder folge mir bei LOVELYBOOKS.

Herzlich – Deine Kathrin

 

Hochsensibilität im Beruf

Hochsensibilität im Beruf: Neuste Studien weisen darauf hin, dass es drei Sensibilitätsgruppen gibt und damit bis zu 30 Prozent der Menschen eine hohe Sensibilität haben. Höher sensible Menschen nehmen ihre Umwelt intensiver wahr als durchschnittlich oder wenig sensible. Grund genug, sich mit den Herausforderungen und Stärken dieser Fähigkeit auseinanderzusetzen, denn richtig verstanden ist Hochsensibilität eine wertvolle Ressource. Das gilt auch und vor allem im Job!

Was die wissenschaftlichen Erkenntnisse angeht, gibt es bereits Neuigkeiten. Dennoch sind die Impulse in meinem Buch 30 MINUTEN HOCHSENSIBILITÄT IM BERUF nach wie vor hoch aktuell!

Du erfährst, wie Du Hochsensibilität als Ressource anerkennen und im Berufsalltag sinnvoll einsetzen kannst. Darüber hinaus erhalten Arbeitnehmer und Arbeitgeber Tipps, wie sie eine passende Tätigkeit finden bzw. das Arbeitsumfeld nachhaltig, leistungs- und stärkenorientiert gestalten.

Was mir besonders wichtig war, als ich das Buch geschrieben habe? Hochsensibilität ist kein Merkmal, das alle hochsensiblen Menschen gleich macht. Auch innerhalb der höher sensiblen Gruppe gibt es Diversität. Deswegen empfehle ich keine Arbeitsform wie z. B. Selbständigkeit oder bestimmte Fachgebiete, sondern setze auf Stärkenorientierung. Ganz gleich ob du angestellt, selbständig bist, freiberuflich arbeitest oder ein Unternehmen führst – wer die Infos über Hochsensibilität richtig nutzt und mit Erfahrung anreichert, gewinnt wichtige Erkenntnisse.

Viel Freude beim Lesen!

HOCHSENSIBILITÄT IM BERUF – Online kaufen in der Buchhandlung meines Vertrauens

Intuition trifft Planung: Wie Du Deine Zeit produktiv nutzt

Intuition und Planung passen wunderbar zusammen. In meine Arbeitsalltag nutze ich beides bewusst. Denn Planung hin oder her: Wenn es um Arbeit geht, können wir mit einiger Gewissheit davon ausgehen, dass wir nie wirklich fertig werden. Kaum ist eine Aufgabe erledigt, sind die nächsten bereits auf dem Tisch. Oder wir haben Ideen und Pläne, wie es weitergehen soll und sorgen selbst dafür, dass wir neue Aufgaben haben. Um da den Durchblick zu bewahren, reicht ein guter Plan oft nicht aus.
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Kongressbericht vom Kongress für Hochsensibilität 2017

Kongressbericht vom Kongress für Hochsensibilität 2017 in Deutschland: Wissenstransfer, Offenheit, Vernetzung und wertschätzende Begegnungen – davon war der 1. Kongress für Hochsensibilität Deutschlands in der Lüneburger Heide geprägt. Am 30. Juni und 1. Juli 2017 trafen sich im Hotel Camp Reinsehlen bei Schneverdingen 170 Menschen, um gemeinsam das Thema Hochsensibilität zu diskutieren, sich auszutauschen und weiterzubilden. Mit dabei waren die Wissenschaftler Dr. Sandra Konrad, Patrice Wyrsch, Teresa Tillmann und Kiran Hug, die über ihre aktuellen Studien und Forschungsergebnisse referierten. Auch der Präsident des Informations- und Forschungsverbundes Hochsensibilität Dr. Michael Jack, der inzwischen bereits auf 10 Jahre Verbundsarbeit zurückblicken kann, war mit dabei. Weiterlesen

1. Kongress für Hochsensibilität in Deutschland am 30. Juni und 01. Juli 2017

Der Kongress für Hochsensibilität – ein Event für hochsensible Menschen, Fachleute, Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter aus Unternehmen – nicht online, sondern im echten Leben. 2 Tage mit stärkenden Impulsen und Inspirationen für hochsensible Menschen. Eine Vernetzungsplattform für Fachleute und Wissenschaftler. Mit fundierten Informationen und Strahlwirkung für das Thema Hochsensibilität in der Öffentlichkeit. An einem schönen Tagungsort mitten in der Natur – als Basis für eine gute Balance aus Anspannung und Entspannung.

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Kollegen und Hochsensibilität: Zart im Nehmen – Buch-Outtake Nr. 2

Ein Job könnte einfach ein Job sein, den wir tun. Und die Kollegen und der Umgang miteinander könnten uns „egal“ sein. Es ist schließlich nur ein Job. Wir könnten hingehen, arbeiten und wieder weggehen. Das mag für den einen oder anderen so funktionieren – für die meisten hochsensiblen Menschen ist das jedoch keine gute Option. Vor allem nicht auf Dauer …

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Vollmond für Hochsensible

Meine esoterischen Zeiten sind lange vorbei. Heute bezeichne ich mich als bodenständig-spirituell. Doch der Vollmond hat eine besondere Wirkung auf mich. Nicht jedes Vollmond-Erlebnis ist intensiv. Doch diese Geschichte ist einzigartig und ein echtes Schmankerl – nicht nur für Hochsensible …

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E-Mail-Flut und Hochsensibilität: Buch-Outtake Number 1

Was die E-Mail-Flut mit hochsensiblen Menschen machen kann, wie wir sie bewältigen können und warum es gut ist, dass ich in meinem Buch nur begrenzt Platz hatte –  darum geht es heute in meinem Blog mit einem unveröffentlichten Kapitel aus meinem Buch Zart im Nehmen. Das Thema: E-Mail-Flut und E-Mail-Management. Im zweiten Teil meines Buches berichten hochsensible Menschen zu vielen verschiedenen Themen aus ihrem Leben. Reimar Lüngen, Berufungscoach für hochsensible Menschen, schreibt darüber, welche Erfahrungen er in seiner Vergangenheit mit E-Mails gemacht hat. Eingebettet ist seine Geschichte in einen inhaltlichen Rahmen, den ich jeder hochsensiblen Geschichte im Buch gegeben habe …

Los geht’s mit dem Zart im Nehmen Outtake Number 1 Weiterlesen